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Spott-Spot

WERBETEXTER: SO FINDEN SIE DEN RICHTIGEN!

Montag, 14. April 2008

„An ihren Worten sollt Ihr sie erkennen.“

Das beschreibt ganz genau, worum es bei der Wahl des richtigen Werbetexters geht.

Es ist nicht einfach, einen guten Werbetexter zu finden. Und selbst Werbeagenturen, die über Armeen von Headhuntern verfügen, suchen oft sehr lange, bis sie den Texter finden, der zu ihrem Kunden passt.

Da ist es doch toll, dass es das Internet gibt. Hier sind sie eigentlich so ziemlich alle versammelt: Die Erstklassigen, die Mittemäßigen und… naja, die, die’s halt überall und in jeder Branche gibt.

Einen guten Hinweis, mit welcher Kategorie Sie es zu tun haben, liefern ganz klar – die Texte.

Es ist das Schwerste überhaupt, in eigener Sache Werbung zu betreiben. (Sie wissen, wovon ich spreche – wozu wären sie sonst auf der Suche nach einem Texter?) Umso interessanter zu sehen, wie unterschiedlich Werbetexter diese Aufgabe für sich lösen.

Und da entdeckt man Erstaunliches: Es wird doziert, erklärt, beraten, polemisiert, gegen die Konkurrenz gegiftet und in mancherlei Form die Hose heruntergelassen. Das ist nicht immer schön aber oft aufschlussreich.

Fluch und Segen des Internets: Endlos Platz für selbstverfasste Lobhudeleien. Nicht ungefährlich.

Aber halten wir mal kurz fest: Sie wollen einen Texter, der mitreißend schreibt, brillante Ideen hat, Ihr Produkt toll aussehen lässt, das Interesse Ihrer Kunden weckt, Kaufimpulse generiert und etwas von Verkaufsprozessen versteht.

Was Sie eigentlich nicht brauchen, ist ein Werbetexter, der Ihnen die Welt erklärt.

Texter-Seiten sollten idealerweise einen gewissen Charme und Esprit versprühen und einen eigenen Ansatz vermitteln. Texter, die von sich behaupten, dass sie „Werbetexte“ schreiben, „die verkaufen“, haben zwar immerhin die Funktion ihres Berufs verstanden, wie genial das als kreative Aussage ist, das überlasse ich Ihnen.

Ich verstehe das nicht: Da peitscht man uns jahrelang durch die Agentur-Stollen, damit wir die spannendste Formulierung finden, den ultimativen Wortkomplex, die zwingendste aller Metaphern… und dann sowas. „Autos, die fahren.“ Herzlichen Glückwunsch.

Daher mein Tipp: Achten Sie bei Werbetextern auf Sprachwitz, Humor, Kurzweiligkeit etc.
Wenn es seriös sein soll, fragen Sie sich: Kann Ihr Kandidat nur „trocken“ oder auch „premium“? Nur hemdsärmelig oder auch „mit Mutterwitz“?

Ebenfalls wichtig: Die Arbeitsproben, in Werberkreisen „die Mappe“ genannt. Hat Ihr Texter für große Werbeagenturen gearbeitet und wenn ja, woran? Hat er Kreativ-Preise abgeräumt? Vielleicht sogar beim Art Director’s Club Deutschland (ADC), dem hierzulande wichtigsten Gremium für die Bewertung von kreativer Leistung? Beherrscht der Werbetexter alle Werbemittel von der integrierten Anzeigenkampagne bis zum Werbebrief aus dem FF? Kann er „nur“ klassische Werbung oder versteht er auch etwas von Online-Shops, Landing-Pages, Bannerwerbung und Google Adwords? Kann er interdisziplinär und integriert denken?

Und nicht zuletzt: Stimmt die Chemie, wenn Sie mit dem Kandidaten telefonieren oder mailen?

Was Ihr Werbetexter mitbringen sollte:

  • Langjährige Erfahrung als fest angestellter Werbetexter in namhaften Werbeagenturen
  • Fitness in allen Medien: Anzeigen, Funkspots, Werbebriefe, Vkf und Internet
  • Eine Mappe, die das beweist
  • Eine fesselnde Schreibe
  • Ideen, auf die Sie selbst nicht gekommen wären

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