Werbetexters Filmtipp: Entertainment in einer neuen Dimension
Dienstag, 29. Dezember 2009Unbedingt ansehen: James Camerons Avatar,
Aufbruch nach Pandora. – Und zwar in der 3D-Version!
Der Film ist mehr als nur ein Fantasy-Drama, er zeigt die Zukunft des Kinos.
Gut trifft Böse: Bumm!
Um es gleich vorwegzunehmen: in 2D wäre mir der Film schlicht zu eindimensional: Und mit seinen 2,5 h auch zu lang. Edle Wilde, ein unbelehrbarer Militär-Fiesling und jede Menge Spiritualität im Disney-Stil machen den Plot ein wenig flach. – Seltsamerweise fällt dies während des Spektakels kaum ins Gewicht. In 3D ist dieser Film eines der cineastischen Highlights des Jahres. Mit jeder Menge Tiefgang – optisch zumindest.
Was digitale 3D-Technik zu leisten vermag,
hat nichts mit dem Geflimmer zu Zeiten von Rot-Grün-Brillen zu tun. Durch die computergesteuerte, millisekundengenaue Synchronisierung zweier Blickwinkel erlebt man ruckelfreie, gestochen scharfe 3D-Bilder in höchster Perfektion.
Eine Brille muss man für dieses Vergnügen zwar immer noch aufsetzen, aber das nimmt man schon ab den ersten Bildern gerne in Kauf: Ein Titel, der zwei Meter vor dem Film schwebt, ist irgendwie faszinierend.
Zeit für kleine Gags ist auch: Wenn bei einem beiläufigen Kameraschwenk ein paar Erinnerungsfotos zu sehen sind, die ebenfalls Dreidimensionales zeigen, oder Dialog-Untertitel zwischen den Darstellern auftauchen, ist das witzig.
Ganz großes Kino!
Prognose des Texters: 3D könnte fürs Kino das Gleiche bedeuten, wie die Erfindung der CD für die Schallplatte. – Eine technologische Revolution mit echtem Mehrwert.
3D ist ein Grund nicht mehr abzuwarten, bis Filme auf BlueRay erscheinen, damit man sie sich in Ruhe auf dem heimischen Plasma-Monster ansehen kann. Avatar ist ein spektakuläres Event, bei dem die Leinwand gar nicht groß genug sein kann. – Kein Wohnzimmer wird dem gerecht.
Texters Tipp: ab ins Kino und etwas großartig Neues erleben!

