Spott-Spot

Der Werbetexter findet: Volvo dreht durch.

Dienstag, 9. Februar 2010

Pustekuchen
Schon immer eine “Marke für Lehrer”, setzt Volvo seinem Image jetzt die Krone auf und produziert Autos, die einfach nicht anspringen, wenn der Fahrer Alkohol getrunken hat.

Ein weiteres Feature in Sachen Sicherheit. – Quasi eine Steigerung des fiesen Terror-Piepsens, das zum zügigen Anschnallen nötigt.

Schutzgeld
Weil solche Dominanz auch im trinkfreudigen Schweden nicht überall gut ankommt, gibt es immerhin eine Bypass-Funktion, mit der sich die Oberlehrer-Funktion umgehen lässt. Bezahlt werden muss derlei Gutmensch-Schnickschnack natürlich trotzdem, weil serienmäßig eingebaut.

http://www.welt.de/wirtschaft/article6307712/Volvo-laesst-Betrunkene-nicht-mehr-fahren.html

Man darf gespannt sein, wann Autos vor der Fahrt Blut abnehmen, um den Insulinstatus zu prüfen. Unterzuckerte Fahrer sind eine noch immer unterschätzte Gefahr im Straßenverkehr…

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4 Responses to “Der Werbetexter findet: Volvo dreht durch.”

  1. Frank Ammari Says:

    Na und? Ähnliches gibt es bei Mercedes auch schon. Nennt sich GPS-Cash-Guard. Näherst Du Dich mit einem Haufen Bargeld im Kofferraum der schweizerischen Grenze – “plopp” – geht der Motor aus. ^^

    Und wenn Du aus Frankreich kommend die optimalste Route nach Deutschland berechnen willst, brauchst Du bei Peugeot neben aktuellem Kartenmaterial für’s Navi mittlerweile auch die aktuelle Steuer-DVD. ;)

  2. Arne Says:

    Die Welt ist, wie so oft, schwer hintendran. Eine namhafte Autobilfirma mit Stern ist dabei, ein Tramper-Schutz-Modul für Pädophile zu entwickeln. Kameras erfassen den/die Trampende(n) und vergleichen sie online mit dem Beuteschema des Fahrers, was aus Facebook- und Surfprofilen destilliert wird. Bei Übereinstimung verriegelt sich das Fahrzeug selbsttätig von innen.

  3. Arne W. Says:

    Einige Länder planen schon das Gegenmodell, das nur anspringt, wenn mehr als 2 Promille gemessen werden. Dann ist der Fahrer nämlich im Unfallsfall unzurechnungsfähig. Und alles andere wäre nun wirklich zu gefährlich…

    Schön, dass der Werbetexter doch nicht ganz offline bleibt. Ein wenig Spott zur rechten Zeit macht den Alltag doch erträglicher.

  4. maiertext.de Says:

    @ Arne W.
    Danke für den Zuspruch! :-)

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