Tex­ter: So fin­den Sie den Rich­ti­gen.

An ihren Wor­ten sollt Ihr sie erken­nen.“

Das beschreibt ganz genau, wor­um es bei der Wahl des rich­ti­gen Wer­be­tex­ters geht.

Es ist nicht ein­fach, einen guten Wer­be­tex­ter zu fin­den. Und selbst Wer­be­agen­tu­ren, die über Arme­en von Head­hun­tern ver­fü­gen, suchen oft sehr lan­ge, bis sie den Tex­ter fin­den, der zu ihrem Kun­den passt.

Da ist es doch toll, dass es das Inter­net gibt.
Hier sind sie eigent­lich so ziem­lich alle ver­sam­melt: Die Erst­klas­si­gen, die Mit­te­mä­ßi­gen und… naja, die, die’s halt über­all und in jeder Bran­che gibt.

Einen guten Hin­weis, mit wel­cher Kate­go­rie Sie es zu tun haben, lie­fern ganz klar – die Tex­te.

Es ist das Schwers­te über­haupt, in eige­ner Sache Wer­bung zu betrei­ben. (Sie wis­sen, wovon ich spre­che – wozu wären sie sonst auf der Suche nach einem Tex­ter?) Umso inter­es­san­ter zu sehen, wie unter­schied­lich Wer­be­tex­ter die­se Auf­ga­be für sich lösen.

Und da ent­deckt man Erstaun­li­ches: Es wird doziert, erklärt, bera­ten, pole­mi­siert, gegen die Kon­kur­renz gegif­tet und in man­cher­lei Form die Hose her­un­ter­ge­las­sen. Das ist nicht immer schön aber oft auf­schluss­reich.

Fluch und Segen des Inter­nets: End­los Platz für selbst­ver­fass­te Lob­hu­de­lei­en. Nicht unge­fähr­lich.

Aber hal­ten wir mal kurz fest: Sie wol­len einen Tex­ter, der mit­rei­ßend schreibt, bril­lan­te Ide­en hat, Ihr Pro­dukt toll aus­se­hen lässt, das Inter­es­se Ihrer Kun­den weckt, Kauf­im­pul­se gene­riert und etwas von Ver­kaufs­pro­zes­sen ver­steht.

Was Sie eigent­lich nicht brau­chen, ist ein Wer­be­tex­ter, der Ihnen die Welt erklärt.

Tex­ter-Sei­ten soll­ten idea­ler­wei­se einen gewis­sen Charme und Esprit ver­sprü­hen und einen eige­nen Ansatz ver­mit­teln. Tex­ter, die von sich behaup­ten, dass sie „Wer­be­tex­te“ schrei­ben, „die ver­kau­fen“, haben zwar immer­hin die Funk­ti­on ihres Berufs ver­stan­den, wie geni­al das als krea­ti­ve Aus­sa­ge ist, das über­las­se ich Ihnen.

Ich ver­ste­he das nicht: Da peitscht man uns jah­re­lang durch die Agen­tur-Stol­len, damit wir die span­nends­te For­mu­lie­rung fin­den, den ulti­ma­ti­ven Wort­kom­plex, die zwin­gends­te aller Meta­phern… und dann sowas. „Autos, die fah­ren.“ Herz­li­chen Glück­wunsch.

Daher mein Tipp: Ach­ten Sie bei Wer­be­tex­tern auf Sprach­witz, Humor, Kurz­wei­lig­keit etc.
Wenn es seri­ös sein soll, fra­gen Sie sich: Kann Ihr Kan­di­dat nur „tro­cken“ oder auch „pre­mi­um“? Nur hemds­är­me­lig oder auch „mit Mut­ter­witz“?

Eben­falls wich­tig: Die Arbeits­pro­ben, in Wer­ber­krei­sen „die Map­pe“ genannt. Hat Ihr Tex­ter für gro­ße Wer­be­agen­tu­ren gear­bei­tet und wenn ja, wor­an? Hat er Krea­tiv-Prei­se abge­räumt? Viel­leicht sogar beim Art Director’s Club Deutsch­land (ADC), dem hier­zu­lan­de wich­tigs­ten Gre­mi­um für die Bewer­tung von krea­ti­ver Leis­tung? Beherrscht der Wer­be­tex­ter alle Wer­be­mit­tel von der inte­grier­ten Anzei­gen­kam­pa­gne bis zum Wer­be­brief aus dem FF? Kann er „nur“ klas­si­sche Wer­bung oder ver­steht er auch etwas von Online-Shops, Lan­ding-Pages, Ban­ner­wer­bung und Goog­le Adwor­ds? Kann er inter­dis­zi­pli­när und inte­griert den­ken?

Und nicht zuletzt: Stimmt die Che­mie, wenn Sie mit dem Kan­di­da­ten tele­fo­nie­ren oder mai­len?

Was Ihr Wer­be­tex­ter mit­brin­gen soll­te:

  • Lang­jäh­ri­ge Erfah­rung als fest ange­stell­ter Wer­be­tex­ter in nam­haf­ten Wer­be­agen­tu­ren
  • Fit­ness in allen Medi­en: Anzei­gen, Funk­spots, Wer­be­brie­fe, Vkf und Inter­net
  • Eine Map­pe, die das beweist
  • Eine fes­seln­de Schrei­be
  • Ide­en, auf die Sie selbst nicht gekom­men wären