Des Werbetexters Spott-Spot

Mein Viertel, mein Zuhause, mein Blog.

Logo Werbetexter Ralf Maier
Logo Werbetexter Ralf Maier

Des Werbetexters Spott-Spot

Mein Viertel, mein Zuhause, mein Blog.

Spott-Spot

Der Werbetexter zum Thema: Kostenlose Tipps und Tricks für Werbetexte

Dienstag, 25. November 2008

Niemand würde einen Zahnarzt fragen, wie man sich Zahnersatz aus Baumarktkrempel selbst basteln kann. Und niemand käme je auf die Idee, einen Schreiner, den er gerade in den gelben Seiten gefunden hat, zu löchern, wie man Einbauschränke in Eigenleistung zimmert. (more…)

Ein perfekter Moment

Mittwoch, 23. März 2016

Texter, die mit Musik nix am Hut haben, sind ihr Brot nicht wert.

Aber Texter, die schön singen, bekommen sogar Pizza. Zum Beispiel die von Mundfein. Ein Unternehmen, das Geschmack beweist und meinen Song als Jingle für seinen ersten Kino-Spot einsetzt.

Welcher Songwriter kann behaupten, dass dem Publikum bei seiner Ballade das Wasser im Mund zusammenläuft? :))
Pawlow lässt grüßen.

 

 

 

Tschüss, Facebook! Gefällst mir nicht mehr.

Samstag, 5. März 2016

Tja, Facebook, mit dem Klarnamen-Zwang hast du dich endgültig geoutet. Und dich von einem heißen, sexy Ding in eine ältliche Stasi-Matrone verwandelt. Du bist längst nicht mehr das aufregende Partyluder, mit dem jeder seinen Spaß haben darf, sondern eine alles verschlingende Zensur- und Denunziations-Maschine mit sehr hässlichen Verbindungen ins Reich der Finsternis. Ne olle Petze und Intrigantin. Wechseljahre einer Bitch, die ins seriöse stalinöse Fach wechselt.

Du warst so toll. Damals im März 2008, als du ganz neu warst.
Eine willkommene Möglichkeit Kontakte zu pflegen, ohne jedes Mal anzurufen oder eine Mail schreiben zu müssen. Zwanglos Freundschaften updaten… gute Sache! Auch Leute, die längst verschwunden waren, finden sich plötzlich wieder ein. Nett hier.

Und lustig war’s: Das Mittagessen posten: witzich! Damals, beim ersten Mal. Mein Auto, meine Freunde, meine Party, mein Getränk. – So ironisch. Je profaner das Thema, desto lustiger die Vorstellung, es vor der Weltöffentlichkeit auszubreiten. Mit Fotobeweis.

Die unschuldigen ersten Jahre.
Spaß macht es auch, sich extra für dich alternative Identitäten zuzulegen: Darth Vader aus Star Wars darf schließlich ganz andere Sachen posten als Ralf M. aus Mönchengladbach.

Ja, ok, lange her: du warst jung und hattest ein Faible fürs Kreative. Vielleicht wolltest du dich aber auch nur einschleimen und möglichst viele Freier kobern, wer weiß?

Jedenfalls mochte ich meine FB-Charaktere, die ich alle paar Monate wechselte. Du warst mein Alter-ego-Atelier, das ich regelmäßig umdekorierte.

„Papiere, bitte!“
Und dann sperrst du einfach mein Profil: ich würde ja gar nicht „Raoul del Sol“ heißen und solle jetzt mal meinen „Echtnamen“ angeben. – Hey, was ist los, Zuckerschnute? Nach so vielen Jahren?

Zeit die Karten auf den Tisch zu legen und sich ehrlich zu machen!
Ich gebe also einen ziemlich echten Namen an, und eine Weile geht auch alles gut, bis du beim nächsten Kontrollbesuch, warum auch immer, zu dem Schluss kommst, „Riffraff Rabauken“ – so heisst doch keiner!

Echt nicht? „Riffraff“ ist immerhin der weltberühmte Name des verrückten Butlers aus der Rocky Horror Picture Show. Und zum Rabauken kann ich angesichts von Tyrannei und Willkür schon mal werden. Schließlich haben etliche meine Freunde ebenfalls Phantasienamen – warum soll ausgerechnet ich das Publikum mit meinem „Realname“ langweilen?

Mein Profil wird also erneut gesperrt und diesmal willst du meinen Ausweis sehen bzw. meinen Führerschein oder sonstigen Wisch, der meine Identität bestätigt. Wobei alle Daten geschwärzt werden dürfen, die darüberhinaus gehen.

Klar, anschwärzen ist ja mittlerweile deine Lieblingsdisziplin, hört man…

Nach einer angemessenen Schmollphase schicke ich dir also ein ausreichend geschwärztes Foto meines Personalausweises. Doch du lehnst die Freigabe meines Profils weiterhin ab: außer dem Namen willst du jetzt auch noch mein Geburtsdatum.

Sonst nochwas? Fingerabdrücke? Blutprobe? Irgendwo reinpusten?

Like dich doch selbst!
Ich gestehe, ich hatte längere Zeit Entzugserscheinungen. Wie von einer Droge, die schon lange keinen Spaß mehr macht.

Doch mittlerweile tummle mich wieder als Real-Ralf im Reallife – und prompt schreibe ich wieder an meinem Blog, den ich in den letzten Jahren sträflich vernachlässigt habe.

In der Rückschau waren viele meiner Facebook-Postings ja womöglich vorzeitig abgetriebene Blog- oder Songtext-Ideen? Die hole ich mir jetzt Stück für Stück zurück.

Und du gehst leer aus, Suckerberg!  👆😎

 

Der Werbetexter in den Charts!!!

Dienstag, 5. Mai 2015

Wow, nur ein paar Tage nach der Veröffentlichung meiner Single ANNA (Annas Mix) bereits Platz 7 in den Charts von radioBERLIN!

Da fehlen sogar dem Texter die Worte… :D

http://www.radioberlin.de/musik/hey_music/archiv/04_05_15.html

Hier geht’s zum Download bei Amazon >>

;)

Aktuelle News und Infos zu meinem musikalischen Leben gibts es hier auf Facebook >>

Was Werbetexter so treiben, wenn sie nicht werbetexten…

Dienstag, 28. April 2015

Für einen Texter beschränkt sich die Liebe zur Sprache nicht auf Werbung allein. In meinem Fall dreht sich außerhalb der Markenwelten alles um die Musik. Meine größte Liebe. Und eine große Liebe ist bekanntlich das Fundament eines wilden Lebens…

Zum Demo, das in den 90ern aufgenommen wurde, geht es hier >>

Alles zu seiner Zeit. ;)

Ewige Wahrheiten, genial formuliert. Heute: Frank Zappa.

Dienstag, 28. April 2015

„Politik ist die Unterhaltungsabteilung der Rüstungsindustrie.“