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Gei­le Frücht­chen.

Wo Wer­ber sau­fen und her­nach ver­ka­tert auf­wa­chen (laut Agen­tur­chef), wird der Kun­de zum Schluck­lu­der. Ja, uner­hört frech, die Buben. Und so inno­va­tiv wie Wer­bung aus den 90ern.

Screen­shot FAZ

In aller Mun­de: die gute, alte Pro­vo­ka­ti­on.

Der FAZ-Arti­kel fei­ert, dass Wer­ber das Mit­tel der Pro­vo­ka­ti­on für sich wie­der­ent­deckt haben. Pro­vo­kan­te Wer­bung hat näm­lich den Vor­teil, dass man die Gra­tis-Auf­merk­sam­keit der FAZ erhält, ohne Anzei­gen schal­ten zu müs­sen. – Gei­ler Trick! Und so neu wie Por­nos auf VHS-Kas­set­ten, wenn­gleich die Head­line zuge­ge­be­ner­ma­ßen ganz wit­zig aka „wit­zich“ ist. In Zei­ten über­trie­be­ner Poli­ti­cal Cor­rect­ness ist man schon mit einem Her­ren­witz-Kalau­er aus Opas Knei­pe glück­lich. Und selbst die ist mitt­ler­wei­le ein Lounge-Laden, in dem sich vega­ne Dutt-Trä­ger die Lat­te rei­chen.

Aller­dings schluckt der Tex­ter grund­sätz­lich kei­nen Samen­saft, was dem Erfolg der Mar­ke zumin­dest auf loka­ler Mikro-Ebe­ne im Wege steht.

Womit sich Tex­ter in der Frei­zeit her­um­schla­gen.

Die Kon­di­ti­on für schlag­kräf­ti­ge Kon­zep­te, tref­fen­de Ide­en und Punch-Lines, die „im Kopf blei­ben“, lässt sich gut phy­sisch trai­nie­ren. Oft hilft auch der Schlag­ab­tausch mit einem Art-Kol­le­gen. Ein Brain­stor­ming ist schließ­lich auch nur eine Art von Spar­ring.
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Der Tex­ter in der KLITSCH.K.O.-Show.

Aus ver­schie­de­nen Grün­den ist der Wer­be­tex­ter in den Besitz eines „VIP-Tickets“ für den Kampf Wla­di­mir Klisch­ko vs. Eddi Cham­bers gekom­men. Für die „KLITSCH.K.O.-Show“, so der offi­zi­el­le Titel. Allen, die nicht wis­sen, was ein VIP-Ticket ist, sei gesagt: vor allem sau­teu­er. Ein Erfah­rungs­be­richt aus ers­ter Hand.

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